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5 Wander- und Spazierwege durch Weinberge in der Region Stuttgart - Den Weinsüden zu Fuß erkunden - HVP174


Was gibt es schöneres, als gemütlich durch Weinberge zu spazieren, vielleicht den Sonnenuntergang zu genießen und ein paar Fakten über die Arbeit der Winzer zu erfahren? In der Region Stuttgart und natürlich im ganzen Weinsüden Baden-Württembergs gibt es einige Weinwanderwege, Weinerlebnispfade und Spaziergänge zwischen den Rebstöcken. Wir stellen dir hier fünf dieser Wege mit unterschiedlicher Länge vor und wünschen viel Spaß beim Nachwandern und natürlich beim Kosten der edlen Tropfen aus den jeweiligen Regionen. 


Spaziergang durch die Hessigheimer Weinberge und Felsengärten - nördlich von Stuttgart

 

An der Felsengartenkellerei Besigheim befindet sich ein riesiger Wanderparkplatz und ein paar Wohnmobilstellplätze, von wo aus man herrlich in einen Spaziergang durch die Weinberge einsteigen kann. Auf asphaltiertem Weg spaziert man mit Blick auf die Weinberge und den Neckar gen Norden und auf einem schmalen Trail oberhalb der Felsengärten mit Blick auf die Kletterer wieder zurück.

 

Die Tour ist ca. 2,5 km lang und dauert mit ausreichend Genusspausen um die Aussicht aufzusaugen eine Stunde. Auf dem Rückweg trifft man auch auf die "Schönste Weinsicht 2016".

 

In Komoot haben wir die Tour zum Nachspazieren abgespeichert: www.komoot.de/tour/447335074

 

Längere Touren, in welche man die Weinberge und Felsengärten einbindet, kann man natürlich auch unternehmen:


Fellbacher Weinweg - nördlich von Stuttgart 

 

Wenige Meter entfernt von der Neuen Kelter der Fellbacher Weingärtner eG kann man sein Auto parken und in den Fellbacher Weinweg einsteigen. Alternativ kann man auch mit dem Bus anreisen oder die Tour etwas verlängern und zum Beispiel vom Wohnmobilstellplatz am F3 Familien- und Freizeitbad hinwandern.

 

Die Runde ist nur knappe 4 km lang, dafür kann man sich unterwegs an verschiedenen Stationen bilden. Auf Tafeln wird Informatives und Inspirierendes rund um die Kultur und die Historie des Weinbaus erklärt z.B. fast 100 Rebsorten. Außerdem gibt es zwei Hörstationen, wo Winzer zu Wort kommen und über verschiedene Themen sprechen. Auch die Aussichten können sich sehen lassen. Zum einen hat man einen herrlichen Blick auf die Grabkapelle auf dem Württemberg, den Stuttgarter Fernsehturm, auf die Mercedes-Benz Arena, das Mercedes-Benz Museum und die Porsche Arena in Stuttgart. An anderer Stelle überblickt man Fellbach und eine kurze Passage des Weges verläuft auch durch einen mystischen Wald.

 

In der Tourist-Info erhältst du einen Flyer mit der Wegbeschreibung und hier findest du die Tour zum Nachwandern: www.fellbach.de/de/Tourismus/Sehen-Staunen/Wandern


Premiumwanderweg >>hochgehkeltert<< bei Neuffen - südlich von Stuttgart 

 

Einmal den Albtrauf rauf bitte, heißt es auf dieser >>hochgehberge<< Wanderung. Mit Start am Wanderparkplatz Schelmenwasen kann man gleich alle Kräfte zum Einsatz bringen und zur Burg Hohenneuffen hinaufwandern, wo 1948 die Dreiländerkonferenz stattfand und den Grundstein für die Bildung des heute vereinten Bundeslandes Baden-Württemberg legte. Die Aussicht belohnt zusätzlich und im Kiosk warten Getränke, Eis und Co. Wer es edler mag, kann im Restaurant einkehren. Weiter geht es wieder hinab, auf herrlichen ausgeschilderten Waldwegen bis man die Weinberge der Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen Teck erreicht hat. Hier sind Hobby-Winzer mit Herzblut dabei und bewirtschaften die Weinberge.

 

Kommt man zur rechten Zeit, trifft man auch auf eine Station, wo man die leckeren Weine direkt im Weinberg kosten kann. Unterwegs passiert man auch die Versuchsweinberg, wo man neue Weinsorten ansehen kann. Vielleicht setzen sie sich durch, vielleicht auch nicht. Beim Spaziergang durch die Weinberge hat man immer wieder einen wunderbaren Ausblick auf die Burg Hohenneuffen und auf den Ort Neuffen.

 

Die Wanderung ist 7,2 km lang und hat knapp 350 Hm zu überwinden. Hier findest du alle Daten zum Nachwandern: www.hochgehberge.de/touren/hochgehkeltert


Zwei Metzinger Weinerlebniswege - südlich von Stuttgart

 

Durch die Metzinger Weinberge führen gleich zwei Erlebniswege: durch Metzingen und Neuhausen. Beide sind 2,5 km lang und können miteinander verbunden werden. Startpunkte sind der Wanderparkplatz Neuffener Straße 40 in Metzingen und an der Äußere Kelter Neuhausen. Die Wege sind grün-rot markiert und Stelen vermitteln unterwegs Wissenswertes über den Weinbau, die Natur und die Kultur der Region. Auch interaktive Stationen laden zum Entdecken ein, sodass alle an diesen Wegen Spaß haben. Na und die Ausblicke sind sowieso genial!

 

Hier findest du alle Infos zu den Weinerlebniswegen: www.weinbaumuseum-metzingen.de/weinerlebnisweg

 

Wer noch mehr über den Metzinger Weinanbau erfahren möchte, dem sei das Weinbaumuseum am Kelternplatz empfohlen. Doch nicht nur wegen des Museums lohnt der Spaziergang in die Stadt. Am Kelternplatz kann man neben sieben unter Denkmalschutz stehenden Keltern auch noch ein Wengerterhäusle ansehen, an Weinproben teilnehmen und die Weine der Weingärtnergenossenschaft Metzingen-Neuhausen eG kaufen.. 


Unterjesinger Wengertwegle - südlich von Stuttgart

 

Als Wanderweg der Marke Früchtetrauf im Teilort von Tübingen bietet dieser Premiumspazierwanderweg alles, was man sich wünscht: perfekte Ausschilderung, Anreise mit der Ammertalbahn bzw. einen großen Parkplatz, Aussichten, Wissenswertes über den Weinanbau und abwechslungsreiche Natur. Neben den Passagen durch die Weinberge, von wo aus man sogar einen herrlichen Blick auf die Wurmlinger Kapelle und das Ammertal hat, führt der Weg auch durch dichte Wälder und über Streuobstwiesen.

 

Die ausführliche Wegbeschreibung erhältst du hier: www.touren.tuebinger-umwelten.de/de/tour/wanderung/fruechtetrauf-unterjesinger-wengertwegle

 

Das Unterjesinger Wengertwegle ist ca. 6 km lang und verhalf der Stadt Tübingen zusammen mit der langjährige Weinbaukultur vor Ort und dem Keltermuseum dazu, Teil des Weinsüdens - ein Aushängeschild des Weintourismus in Baden-Württemberg zu sein.

 

Ausführliche Infos hierzu erhältst du in unserer Podcast Episode HVP168.


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