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Schönbuchturm - Episode HVP012



 

 

Der Schönbuchturm - das neue Aushängeschild und Ausflugsziel der Region

 

Der Naturpark Schönbuch war 2014 Wald des Jahres und ist für sich schon eine Attraktion. 

Über einen Studenten-Ideenwettbewerb wurde der Turm 2016 entworfen. Baubeginn des Turms war dann im Herbst 2017 und die Eröffnung ist bereits für den 9. Juni 2018 geplant.

 

Standort

Der Turm wird auf dem 580 Meter hohen Stellberg in Herrenberg errichtet. Früher war dort eine Deponie.  

Vom Turm wird man einen tollen Ausblick über den Schönbuch, das Gäu bis hin zur Schwäbischen Alb haben.

Auch von der Autobahn A81 von Singen nach Stuttgart fahrend, wird man den Turm später sehen können.

 

Er steht nahe am Naturfreundehaus. Auch der Waldseilgarten und eine Mountainbikestrecke laden in direkter Nähe zu einem Ausflug ein.

Man erreicht den Turm an der L1184 zwischen Herrenberg und Hildrizhausen.

Es wurden extra 75 neue Parkplätze am Naturfreundehaus geschaffen, sodass es nun insgesamt 177 Stellplätze sind, die Autofahrern zur Verfügung stehen.

 

Mit dem Bus kommt man auch relativ gut hin und zwar mit der Linie 782, die aktuell stündlich ab dem Bahnhof in Herrenberg fährt. Zwölf Minuten fährt man und steigt an der Haltestelle Waldfriedhof aus.

 

Die ca. fünf Kilometer vom Bahnhof und 120 Höhenmeter kann man natürlich auch zu Fuß oder mit dem Rad überwinden.

 

Es werden noch neue Fahrradstellplätze mit Ladestationen für E-Bikes entstehen. Der Strom hierfür wird von den Stadtwerken Herrenberg zur Verfügung gestellt.

 

Weg vom Parkplatz zum Turm

Die ersten 100 Meter geht man auf bestehendem Weg und hält sich danach rechts bergan. Der neu angelegte Weg ist aktuell aus Schotter und es wurden neue Treppen angebracht, Die Gestaltung des Weges ist ein gesponsertes Ausbildungsprojekt von sieben Landschaftsbaubetrieben aus dem Landkreis Böblingen. Drei bis vier Azubis sind täglich am Weg vor Ort im Einsatz.

Der Aufstieg zum Turm dauert ca. fünf Minuten.

 

Der Turm

Die Konstruktion des Turmes besteht aus heimischem Nadelholz (Lärche) und gespannten Stahlseilen. Dies soll modern und leicht wirken und sich optimal in die natürliche Umgebung des Naturparks einpassen.

 

Für den Auf- und Abstieg werden gegenläufige Treppen mit je 174 Stufen gebaut. Diese winden sich spiralförmig nach oben bis auf 30 Meter Höhe. 

Drei Plattformen stehen dem Besucher dann für einen fantastischen Blick über die Umgebung zur Verfügung.

 

Der Turm besteht aus drei Teilen mit jeweils acht Stützen aus Holz. Dafür wurden 300 Baumstämme zu 400 Festmetern Holz verarbeitet. Daraus wurden rund 80 Kubikmeter Schnittholz hergestellt. Nach dem Trocknen des Holzes wurden mehreren Brettern zusammengeklebt zu sogenannten Brettschichtholzbindern. Diese haben eine größere Tragfähigkeit, als Vollholz sie hätte

 

In einigen Tagen werden die drei Teile mit einem Kran zusammengesetzt und verbunden. So entsteht aus drei kleinen Türmchen ein großer Turm.

 

Verlegung des Hauptwanderwegs (HW) 5

Für so eine Attraktion macht es Sinn einen Wanderweg direkt dort hin zu legen. Darum verlegt der Schwäbische Albverein gerade den HW5, der von Pforzheim durch das Würmtal über den Schönbuch in Richtung Alb und Allgäu führt.

 

Der neue Weg wird in die nächsten Karten eingepflegt und auf der Karte am Bahnhof in Herrenberg ist der Turm bereits mit einem Icon dargestellt.

 

Ob es bis zur Einweihung klappt mit der kompletten Markierung ist noch nicht sicher.

 

Finanzierung

Die Träger sind der Förderverein Aussichtsturm im Naturpark Schönbuch, der Landkreis Böblingen und die Mitmachstadt Herrenberg.

Finanziert wird der Turm vom Kreis Böblingen mit Zuschüssen vom Land, dem Verband Region Stuttgart, vor allem aber durch Spenden.

 

Ursprünglich war eine Million Euro für den Bau geplant. Mittlerweile sind die Kosten auf rund 1,5 Millionen Euro angestiegen. 

 

Eine Art Spenden zu sammeln hat die Schönbuch Braumanufaktur letztes Jahr von Mai bis September durchgezogen: von jedem, bei teilnehmenden Gastronomen getrunkenen Naturparkradler gingen 50 Cent in den Bau des Turmes. Dabei sind 25 Cent von der Braumanufaktur und 25 Cent vom jeweiligen Gastronom.

 

Eine andere Art Spenden zu sammeln geht über den "Verkauf" der Stufen. Eine Stufe kostet 1.000 €.

 

Dafür haben wir uns etwas überlegt!

Wir geben jeder 100 € und sammeln die restlichen 800 € von unseren Hörern ein.

Wenn 40 Hörer 20 € geben, können wir eine Heimat-Verliebt Community Treppenstufe kaufen – so richtig mit Logo.

 

Und mit jedem, der zur Einweihung am 9. Juni kommt, stoßen wir dann mit einem guten Streuobst Secco auf unsere Stufe an. 

 

Möchtest du den Schönbuchturm auch unterstützen? Denn gebe uns deinen Beitrag via Paypal.

 


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