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Wie das Buch "111 Schätze der Natur auf der Schwäbischen Alb, die man gesehen haben muss" entstand - Ein Interview mit Martina Neher - Episode HVP033


 

Über die Autorinnen

 

Das Autorenpaar des Buches sind Eva Grubmiller und Martina Neher. Beide sind in Hechingen zur Schule gegangen, zeitweise sogar in die gleiche Klasse. Später hatten sie den gleichen Arbeitgeber, nämlich die Umweltakademie in Stuttgart. Ihr gemeinsamer Chef – Claus-Peter Hutter - ist Autor von ganz vielen Büchern. Die Reihe der 111 Orte des emons Verlags, gab es bereits, doch er hat die 111 Schätze Reihe ins Leben gerufen.

 

So sprach er Eva und Martina an, ob sie nicht ein Buch über ihre Heimat die Schwäbische Alb schreiben wollen und sie sagten zu. 

Im Leben neben dem Autorinnen sein, ist Martina heute Lehrerin für Sport, Englisch und Biologie an einer Gesamtschule und Eva arbeitet beim Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL). Eva ist eigentlich Geoökologin und Martina hat das studiert, was sie heute unterrichtet. 

 

Wie sie auf die 111 Schätze der Natur gekommen sind

 

Sie haben die Orte aufgelistet, die sie aus ihrer Kindheit kannten. Fachkundige Freunde haben diese Liste ergänzt. Zusätzlich sollte das Buch die komplette Schwäbische Alb abdecken. So suchten sie gezielt nach Schätzen in Kreisen, wo sie noch keinen auf ihrer Liste hatten. 

Dann folgte sehr viel Recherche, der Besuch der Schätze, zu Fuß, mit dem Auto weniger, da viele nicht mit dem Auto erreichbar sind und mit dem Fahrrad.

 

Die 111 Schätze teilten die beiden Autorinnen untereinander auf um in der zur Verfügung stehenden Zeit alle Schätze zu besuchen. Teilweise hatte Martina bis zu 10 Schätze am Tag auf ihrem Plan. Vor Ort galt es dann die Daten abzugleichen bzgl. Anfahrt und Parkplatz, Öffnungszeiten und die Menschen kennenzulernen.

 

Martina hat den Großteil der Fotos beigesteuert und Eva die Texte, immer angelehnt an die Vorgaben vom Verlag bzgl. der Zeichenanzahl und der Eckdaten, die es zu jedem Schatz zu liefern galt. So wurden sie ein eingespieltes Team, dass sich immer gegenseitig unterstützte.

 

Zu den Schätzen selbst

 

Die Arten der Schätze sind z.B.:

  • Höhlen
  • Naturschutzgebiete
  • Besondere Tiere: Albschnecke, Alpenbockkäfer
  • Besondere Pflanzen z.B. die Silberdistel, Alblinsen
  • Gewässer

Martinas liebster Schatz ist die Falkensteiner Höhle. Diese hat sie mit dem Outdoor Veranstalter Cojote Outdoor Events besucht, denn allein sollte man diese Höhle nicht erkunden.

 

Andere Schätze, über die wir gesprochen haben sind der Alpenbockkäfer, der Apollofalter, die Bärenhöhle, die Lochen, das Zellerhorn, das Riffmuseum, Alb-Leisa vom Lauteracher Alb-Feld-Früchte Hofladen bzw. dem Bio Pfister in Killer und der Brauerei-Gasthof Rössle in Zwiefaltendorf mit seiner Tropfsteinhöhle im Keller.

 

Die Unterwasser-Video Serie, die Martina erwähnt, heißt Deutschland unter Wasser. Im Rahmen dieser Serie war sie im Brenztopf – einer Karstquelle - unterwegs und hat dort mit einem Freund gefilmt. Außerdem war Andreas Kücha, einer der erfahrensten und renommiertesten Höhlentauchforscher Deutschlands bei ihrem Dreh dabei. 

 


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